Lawinenvorhersage für Mittwoch, 31. Dezember 2025.

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

Den ganzen Tag gilt über 2400 Meter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2400 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2600 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Mit starkem bis stürmischem Nordwind entstehen frische Triebschneeansammlungen. Dies besonders in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Frische und ältere Triebschneeansammlungen verbinden sich schlecht mit dem Altschnee. Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage sind an allen Expositionen oberhalb von rund 2400 m störanfällig. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Lawinen sind meist klein. Lawinen können vereinzelt im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen liegen vor allem an extrem steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2600 m. Lawinen sind sehr vereinzelt mittelgroß. Schon eine kleine Lawine kann Schneesportler mitreißen und zum Absturz bringen.

Und nun zur Schneedecke:

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen liegen vor allem an Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m auf weichen Schichten. Zudem entstehen in Kammlagen und allgemein im Hochgebirge weitere Triebschneeansammlungen. V.a. Schattenhänge, oberhalb von rund 2600 m: Im unteren Teil der Schneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Steile Südhänge: Es liegt nur wenig Schnee.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Donnerstag, 1. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!