Update der Lawinenvorhersage für Samstag, 3. Jänner 2026.

Die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

Den ganzen Tag gilt über 2200 Meter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Mit Nordwind wuchsen die Triebschneeansammlungen in den letzten Tagen an. Dies besonders in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind eher selten und damit für Geübte gut zu erkennen. Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage können oberhalb von rund 2200 m leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an den Randbereichen. Die Lawinen sind meist klein. Lawinen können vereinzelt im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen liegen vor allem an extrem steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2600 m. Lawinen sind sehr vereinzelt mittelgroß. Schon eine kleine Lawine kann Schneesportler mitreißen und zum Absturz bringen.

Und nun zur Schneedecke:

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen liegen vor allem an Schattenhängen in der Höhe auf weichen Schichten. Die Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht mit dem Altschnee verbunden. Im unteren Teil der Altschneedecke sind vor allem an windgeschützten Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Verbreitet liegt wenig Schnee.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Sonntag, 4. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!