Lawinenvorhersage für Donnerstag, 8. Jänner 2026.

Leichter Anstieg der Lawinengefahr mit Neuschnee und starkem Wind. Triebschneeansammlungen müssen vorsichtig beurteilt werden.

Den ganzen Tag gilt geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen.

Mit Neuschnee und starkem Wind aus nordwestlichen Richtungen entstehen im Tagesverlauf Triebschneeansammlungen. Diese sind meist klein. Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen können vielerorts leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Im Hochgebirge sind die Gefahrenstellen etwas häufiger und die Gefahr etwas höher. Vorsicht vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Und nun zur Schneedecke:

Es fällt etwas Schnee. Der Wind bläst stark. Frische und ältere Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen wenig Schnee.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Freitag, 9. Jänner 2026 lässt eine steigende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!