Update der Lawinenvorhersage für Freitag, 9. Jänner 2026.

Triebschneeansammlungen befinden sich in Kammlagen, Rinnen und Mulden.

Den ganzen Tag gilt über 1800 Meter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 1800 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen Nord-West über Nord bis Nord-Ost.

Die meist dünnen Triebschneeansammlungen sind vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Nordost oberhalb von rund 1800 m störanfällig. Lawinen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, sind aber meist klein. Vorsicht vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Entlang der Grenze zu Slowenien sind die Gefahrenstellen häufiger. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Und nun zur Schneedecke:

Seit Dienstag fielen vor allem entlang der Grenze zu Slowenien 5 bis 15 cm Schnee. Der Wind hat den Neuschnee verfrachtet. Es fällt etwas Schnee. Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen liegen an Schattenhängen oberhalb von rund 1800 m auf ungünstigen Schichten. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt. Es liegt in allen Höhenlagen wenig Schnee.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Samstag, 10. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!