Update der Lawinenvorhersage für Samstag, 10. Jänner 2026.

Abseits gesicherter Pisten verbreitet heikle Lawinensituation.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen.

Schwachschichten im oberen Teil der Schneedecke können vor allem oberhalb der Waldgrenze verbreitet von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an Triebschneehängen sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind zahlreich und auch für Geübte kaum zu erkennen. Lawinen sind meist mittelgroß. Vereinzelt können Lawinen auch in tiefe Schichten durchreißen. Mit dem teils stürmischen Wind sind einzelne spontane Lawinen möglich. Vorsicht und Zurückhaltung sind nötig. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.

Und nun zur Schneedecke:

Es fallen 10 bis 20 cm Schnee. Der Wind bläst stark bis stürmisch. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind schlecht miteinander und mit dem Altschnee verbunden.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.5: schnee nach langer kälteperiode, gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Sonntag, 11. Jänner 2026 lässt eine steigende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!