Update der Lawinenvorhersage für Sonntag, 11. Jänner 2026.

Verbreitet gefährliche Lawinensituation.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze große Lawinengefahr, also Gefahrenstufe vier, darunter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Den ganzen Tag unter der Baumgrenze erwartet uns ein Neuschnee-Problem. Dies in allen Expositionen.

Achtung, eine spezielle Warnung: Spontane Lawinen sind zu erwarten.

Schwachschichten im oberen Teil der Schneedecke können vor allem oberhalb der Waldgrenze verbreitet von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind zahlreich und auch für Geübte kaum zu erkennen. Teilweise können Lawinen auch in tiefe Schichten durchreißen und groß werden. Vor allem an Triebschneehängen muss mit spontanen Lawinen gerechnet werden, dies vor allem im Verlaufe der Nacht. Fernauslösungen sind möglich. Die Gefährdung bezieht sich vor allem auf alpines Schneesportgelände. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Große Vorsicht und Zurückhaltung sind nötig.

Und nun zur Schneedecke:

Es fallen bis zu 50 cm Schnee. Der Wind bläst zeitweise stark. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind schlecht miteinander und mit dem Altschnee verbunden.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.5: schnee nach langer kälteperiode, gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Montag, 12. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!