Lawinenvorhersage für Samstag, 17. Jänner 2026.

Gebietsweise noch heikle Lawinensituation.

Den ganzen Tag gilt über 2200 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen können schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 m. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in Kammlagen. Lawinen können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und recht groß werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Fernauslösungen sind möglich. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Und nun zur Schneedecke:

In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.5: schnee nach langer kälteperiode.

Die Tendenz für Sonntag, 18. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!