Lawinenvorhersage für Mittwoch, 21. Jänner 2026.

Schwachen Altschnee vorsichtig beurteilen.

Den ganzen Tag gilt über 2000 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen.

Lawinen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen an steilen Südwest-, Nord- und Südosthängen oberhalb von rund 2000 m sowie an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Die Gefahrenstellen sind recht häufig. Diese Stellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen. Die Lawinen sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie an Triebschneehängen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich. Erfahrung und Zurückhaltung sind angebracht.

Und nun zur Schneedecke:

Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Verschiedene Triebschneeschichten liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Diese sind schlecht mit dem Altschnee verbunden.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.5: schnee nach langer kälteperiode, gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Donnerstag, 22. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!