Lawinenvorhersage für Montag, 26. Jänner 2026.

Neu- und Triebschnee der letzten Tage müssen vorsichtig beurteilt werden.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Der Neuschnee sowie die vielen, meist kleinen Triebschneeansammlungen sind teils störanfällig. Diese können von einzelnen Wintersportlern im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an sehr steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden vor allem oberhalb der Waldgrenze. Lawinen sind meist klein. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht und Zurückhaltung. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Und nun zur Schneedecke:

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Der Neuschnee und die Triebschneeansammlungen müssen v.a. an steilen Schattenhängen vorsichtig beurteilt werden. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Im unteren Teil der Schneedecke sind an windgeschützten Schattenhängen einzelne Schwachschichten vorhanden.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Dienstag, 27. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!