Lawinenvorhersage für Dienstag, 27. Jänner 2026.
Frische Triebschneeansammlungen entstehen v.a. in den Föhngebieten. Schwachen Altschnee vorsichtig beurteilen.
Den ganzen Tag gilt über 2000 Meter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.
Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.
Mit mäßigem bis starkem Föhn wachsen die Triebschneeansammlungen an. Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können besonders dort im schwachen Altschnee ausgelöst werden, dies bereits durch einzelne Wintersportler. Sie sind meist mittelgroß.
Und nun zur Schneedecke:
In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m sowie an Südhängen oberhalb von rund 2600 m. Mit zunehmendem Wind aus südlichen Richtungen entstehen Triebschneeansammlungen. Diese überlagern oberhalb von rund 2000 m eine schwache Altschneedecke. Dies besonders in schattigen, windgeschützten Lagen. Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen verbinden sich nur langsam mit dem Altschnee. Die Altschneedecke ist kleinräumig sehr unterschiedlich.
Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.5: schnee nach langer kälteperiode, gm.6: lockerer schnee und wind.Die Tendenz für Mittwoch, 28. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.
Wir wünschen euch einen sicheren Tag!