Lawinenvorhersage für Donnerstag, 29. Jänner 2026.

Triebschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.

Den ganzen Tag gilt über 2000 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Mit Südwestwind entstanden am Mittwoch störanfällige Triebschneeansammlungen. Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Die frischen Triebschneeansammlungen werden überschneit und damit schwierig zu erkennen. Lawinen können vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen im schwachen Altschnee ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen, dies bereits durch einzelne Wintersportler. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in windgeschützten Lagen. Die Gefahrenstellen sind teils überschneit und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Zurückhaltung ist angebracht.

Und nun zur Schneedecke:

Es fallen 10 bis 20 cm Schnee. Mit Südwestwind entstanden am Mittwoch Triebschneeansammlungen. Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders an windgeschützten West-, Nord- und Osthängen. Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen verbinden sich nur langsam mit dem Altschnee.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.5: schnee nach langer kälteperiode.

Die Tendenz für Freitag, 30. Jänner 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!