Update der Lawinenvorhersage für Sonntag, 1. Februar 2026.

Verbreitet ungünstige Lawinensituation. Für Touren sind die Verhältnisse heimtückisch.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag unter der Baumgrenze erwartet uns ein Altschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Lawinen können sehr leicht im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze, vereinzelt auch an Südhängen oberhalb von rund 2200 m. Lawinen sind meist mittelgroß. Fernauslösungen sind möglich. Die Gefahrenstellen sind weit verbreitet und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.

Und nun zur Schneedecke:

Der viele Neuschnee der letzten Woche und die umfangreichen Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. In der Schneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.5: schnee nach langer kälteperiode, gm.8: eingeschneiter oberflächenreif.

Die Tendenz für Montag, 2. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!