Lawinenvorhersage für Montag, 2. Februar 2026.

Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht. Frischen Triebschnee beachten.

Den ganzen Tag gilt über 2200 Meter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m. Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Lawinen sind meist mittelgroß. Die frischen Triebschneeansammlungen können in der Höhe ausgelöst werden. Dies vor allem in Kammlagen. Lawinen sind meist klein. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Und nun zur Schneedecke:

Mit böigem Wind aus nördlichen Richtungen entstanden meist kleine Triebschneeansammlungen. Mit zunehmendem Wind aus südlichen Richtungen entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Die frischen Triebschneeansammlungen werden teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut und schwach. In der Schneedecke sind Schwachschichten vorhanden.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Dienstag, 3. Februar 2026 lässt eine steigende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!