Lawinenvorhersage für Dienstag, 3. Februar 2026.

Schneebrettlawinen und Lockerschneerutsche sind die Hauptgefahr. Abseits gesicherter Pisten gefährliche Lawinensituation.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 1000 Meter müssen wir auf ein Neuschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen.

Achtung, eine spezielle Warnung: Vorsicht vor Neu-, Trieb- und Altschnee. Für Touren und Variantenabfahrten sind die Verhältnisse sehr heikel.

Der Neuschnee sowie die verbreitet vorhandenen Triebschneeansammlungen liegen oberhalb der Waldgrenze auf weichen Schichten. Lawinen können vor allem an Triebschneehängen leicht ausgelöst werden und vereinzelt groß werden. Fernauslösungen sind möglich. Die Gefahrenstellen sind weit verbreitet und auch für Geübte kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie spontane Lawinenabgänge sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Vorsicht und Zurückhaltung sind nötig.

Und nun zur Schneedecke:

Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Mittwoch, 4. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!