Update der Lawinenvorhersage für Donnerstag, 5. Februar 2026.

Triebschnee und schwachen Altschnee beachten.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen liegen an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb der Waldgrenze auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Diese können schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden sowie in Kammlagen. Die Lawinen sind vereinzelt mittelgroß. Lawinen können stellenweise im Altschnee ausgelöst werden. Dies vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. In den an die Gefahrenstufe 3, "erheblich" angrenzenden Gebieten nehmen Anzahl und Größe der Gefahrenstellen zu.

Und nun zur Schneedecke:

Mit teils starkem Wind wuchsen die Triebschneeansammlungen an. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen eine schwache Altschneedecke. Diese liegen besonders an windgeschützten Schattenhängen auf Oberflächenreif. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.8: eingeschneiter oberflächenreif, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Freitag, 6. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!