Lawinenvorhersage für Freitag, 6. Februar 2026.

Triebschnee und schwachen Altschnee kritisch beurteilen.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen liegen an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb der Waldgrenze auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Diese können schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden sowie in Kammlagen. Solche Gefahrenstellen sind teils überschneit und damit schwer zu erkennen. Die Lawinen sind vereinzelt mittelgroß. Lawinen können stellenweise im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Dies vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich. In den an die Gefahrenstufe 3, "erheblich" angrenzenden Gebieten nehmen Anzahl und Größe der Gefahrenstellen zu.

Und nun zur Schneedecke:

Es fallen bis zu 10 cm Schnee. Die nicht mehr ganz frischen Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen eine schwache Altschneedecke. Diese liegen besonders an windgeschützten Schattenhängen auf Oberflächenreif. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.8: eingeschneiter oberflächenreif, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Samstag, 7. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!