Lawinenvorhersage für Freitag, 6. Februar 2026.

Die Verhältnisse sind heikel. Die Lawinengefahr liegt im oberen Bereich der Gefahrenstufe 3, "erheblich".

Den ganzen Tag gilt über 1800 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei.

Den ganzen Tag über 1800 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag unter 1800 Meter erwartet uns ein Altschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen Nord-West über Nord bis Nord-Ost.

Lawinen können vielerorts im Altschnee ausgelöst werden. Diese sind meist mittelgroß und schon von einzelnen Wintersportlern leicht auslösbar. Mit der Erwärmung steigt die Auslösebereitschaft an. Vorsicht vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 1800 m. Fernauslösungen sind möglich. Einzelne spontane Lawinen sind noch nicht ausgeschlossen. Die Gefahrenstellen sind häufig und kaum zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind deutliche Zeichen eines schwachen Schneedeckenaufbaus. Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind meist kleine Lockerschneelawinen möglich. Zudem sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.

Und nun zur Schneedecke:

Seit Dienstag fielen vor allem entlang der Grenze zu Slowenien und entlang der Grenze zu Italien oberhalb von rund 1200 m lokal bis zu 50 cm Schnee. Der Neuschnee überlagert vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 1800 m eine schwache Altschneedecke. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.8: eingeschneiter oberflächenreif.

Die Tendenz für Samstag, 7. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!