Update der Lawinenvorhersage für Sonntag, 8. Februar 2026.

Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee. Die Lawinengefahr liegt vor allem oberhalb der Waldgrenze im obersten Bereich der Gefahrenstufe 3, "erheblich".

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag unter der Baumgrenze erwartet uns ein Altschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Achtung, eine spezielle Warnung: Für Touren und Variantenabfahrten sind die Verhältnisse sehr heikel.

Der Neuschnee der letzten Tage sowie die Triebschneeansammlungen liegen auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Ausgeprägte Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke können schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Lawinen können bis auf den Boden durchreißen und groß werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie spontane Lawinenabgänge sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Die Gefahrenstellen sind häufig und schwer zu erkennen. Fernauslösungen sind möglich.

Und nun zur Schneedecke:

Neu- und Triebschnee der letzten Tage liegen auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen. Die Schneedecke bleibt störanfällig. Nacht: Es fallen lokal oberhalb von rund 1500 m 5 cm Schnee. Die Schneedecke ist in tiefen Lagen feucht.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.8: eingeschneiter oberflächenreif.

Die Tendenz für Montag, 9. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!