Lawinenvorhersage für Montag, 9. Februar 2026.

Die Verhältnisse sind heimtückisch.

Den ganzen Tag gilt über 1800 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 1800 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag unter 1800 Meter erwartet uns ein Altschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen Nord-West über Nord bis Nord-Ost.

Lawinen können weiterhin schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Sie können bis auf den Boden durchreißen und mittlere Größe erreichen. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 1800 m. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich.

Und nun zur Schneedecke:

Der Neuschnee der letzten Woche überlagert besonders an West-, Nord- und Osthängen eine schwache Altschneedecke. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Unterhalb von rund 1600 m sowie steile Sonnenhänge: Die Wetterbedingungen führten zu einer Anfeuchtung der Schneedecke. Die nächtliche Abstrahlung ist reduziert. Die Schneedecke wird im Tagesverlauf feucht.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.8: eingeschneiter oberflächenreif.

Die Tendenz für Dienstag, 10. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!