Lawinenvorhersage für Mittwoch, 11. Februar 2026.

Die Schneedecke bleibt störanfällig. Vorsicht vor frischem Triebschnee.

Den ganzen Tag gilt über 1800 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 1800 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen Nord-West über Nord bis Ost.

Lawinen können weiterhin leicht ausgelöst werden. Sie können im Altschnee anbrechen und vereinzelt groß werden. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 1800 m. Die Gefahrenstellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen. Mit teils starkem Wind entstehen am Mittwoch frische Triebschneeansammlungen. Diese sind an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost teils störanfällig. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich.

Und nun zur Schneedecke:

Es fällt gebietsweise etwas Schnee. Oberhalb von rund 1800 m: Die Schneedecke ist störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen. Die frischen Triebschneeansammlungen werden oberhalb der Waldgrenze teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Dies vor allem an Nordwest-, Nord- und Osthängen. Unterhalb von rund 1800 m sowie steile Sonnenhänge: Die Schneedecke ist recht homogen, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.8: eingeschneiter oberflächenreif.

Die Tendenz für Donnerstag, 12. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!