Lawinenvorhersage für Donnerstag, 12. Februar 2026.

Triebschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.

Den ganzen Tag gilt über 2000 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2400 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen Nord-West über Nord bis Ost.

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Sie sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Sie sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Mit Neuschnee und mäßigem bis starkem Wind aus südwestlichen Richtungen entstehen in Kammlagen, Rinnen und Mulden meist kleine Triebschneeansammlungen. Diese sind oberhalb von rund 2400 m teils störanfällig.

Und nun zur Schneedecke:

Es fällt gebietsweise etwas Schnee. Der teilweise starke Wind verfrachtet den Schnee. Die frischen Triebschneeansammlungen werden in der Höhe auf eine ungünstige Altschneeoberfläche abgelagert. Dies vor allem an Nordwest-, Nord- und Osthängen. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Unterhalb von rund 2000 m sowie steile Sonnenhänge: Die Schneedecke ist recht homogen, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.8: eingeschneiter oberflächenreif.

Die Tendenz für Freitag, 13. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!