Lawinenvorhersage für Sonntag, 15. Februar 2026.

Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen.

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können besonders im selten befahrenen Gelände von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Lawinen sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich. Im viel befahrenen Variantengelände ist die Lawinensituation günstiger. Die frischeren Triebschneeansammlungen sind oberhalb von rund 2200 m teils störanfällig. Sie befinden sich vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind teils überschneit und damit schwer zu erkennen.

Und nun zur Schneedecke:

Bis am Vormittag fallen 5 bis 15 cm Schnee. Der Wind bläst schwach bis mäßig. Die frischen Triebschneeansammlungen der letzten Tage werden teils überschneit und damit schwierig zu erkennen. Sie liegen teilweise auf Oberflächenreif, vor allem in windgeschützten Lagen oberhalb von rund 2200 m. Oberhalb der Waldgrenze: In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen. Beobachtungen im Gelände und erfolgreiche Lawinensprengungen bestätigen den schwachen Schneedeckenaufbau.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.8: eingeschneiter oberflächenreif.

Die Tendenz für Montag, 16. Februar 2026 lässt eine steigende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!