Lawinenvorhersage für Montag, 16. Februar 2026.

Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee. Lawinen können leicht ausgelöst werden.

Den ganzen Tag gilt über 2000 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen.

Lawinen können im schwachen Altschnee ausgelöst werden, dies bereits durch einzelne Wintersportler. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Lawinen sind meist mittelgroß. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich. Mit Neuschnee und stürmischem Wind aus nördlichen Richtungen entstanden in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten störanfällige Triebschneeansammlungen. Dies vor allem oberhalb von rund 2200 m. Die frischen Triebschneeansammlungen können leicht ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu.

Und nun zur Schneedecke:

Es fielen vor allem entlang der Grenze zu Salzburg gebietsweise bis zu 15 cm Schnee, lokal auch mehr. Es fällt vor allem von der Glocknergruppe Pasterze über die Goldberggruppe Süd bis zur Ankogel-Hochalmgruppe etwas Schnee. Mit dem Nordwestwind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an. Die Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe teilweise auf Oberflächenreif. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Dienstag, 17. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!