Lawinenvorhersage für Samstag, 21. Februar 2026.

Frischen Triebschnee meiden.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen.

Triebschneeansammlungen sind an allen Expositionen störanfällig. Diese können in oberflächennahen Schichten der Schneedecke ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind für Geübte gut zu erkennen. Lawinen können teilweise in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und an West-, Nord- und Osthängen mittlere Größe erreichen. Einzelne spontane Lawinen sind möglich. Dies an Felswandfüßen und hinter Geländekanten in den Gebieten mit viel Wind.

Und nun zur Schneedecke:

Es fielen 15 bis 25 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Nordföhn verfrachtet den Neuschnee. Verbreitet entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen teilweise auf Oberflächenreif. In der Altschneedecke sind vor allem an West-, Nord- und Osthängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Sonntag, 22. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!