Lawinenvorhersage für Sonntag, 22. Februar 2026.
Frischen Triebschnee meiden.
Den ganzen Tag gilt über 1800 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.
Den ganzen Tag über 1800 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.
Des Weiteren, Den ganzen Tag über 1800 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.
Triebschneeansammlungen sind besonders an den Expositionen West über Nord bis Ost störanfällig. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch an Südhängen oberhalb von rund 2200 m. Diese können in oberflächennahen Schichten der Schneedecke ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind für Geübte gut zu erkennen. Lawinen können teilweise in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und an West-, Nord- und Osthängen mittlere Größe erreichen. Sehr vereinzelte spontane Lawinen sind nicht ganz ausgeschlossen. Einzelne Wummgeräusche sowie Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Dies an Felswandfüßen und hinter Geländekanten in den Gebieten mit viel Wind.
Und nun zur Schneedecke:
Seit Donnerstag fielen 15 bis 25 cm Schnee, lokal auch mehr. Der starke Wind verfrachtet den Neuschnee. Verbreitet entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen teilweise auf Oberflächenreif. In der Altschneedecke sind vor allem an West-, Nord- und Osthängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden.
Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.6: lockerer schnee und wind.Die Tendenz für Montag, 23. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.
Wir wünschen euch einen sicheren Tag!