Update der Lawinenvorhersage für Dienstag, 24. Februar 2026.

Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.

Den ganzen Tag gilt erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag unter 1800 Meter erwartet uns ein Nassschnee-Problem. Dies in allen Expositionen.

Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Mit Neuschnee und stürmischem Wind entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Die Gefahrenstellen sind zahlreich, besonders im Bereich der Waldgrenze sowie oberhalb der Waldgrenze. Schon einzelne Wintersportler können leicht Lawinen auslösen. Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen an. Dies besonders an Böschungen und Grashängen unterhalb von rund 1800 m.

Und nun zur Schneedecke:

In den letzten Stunden fielen 20 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Bis am Mittag fallen gebietsweise gebietsweise bis zu 20 cm Schnee. Der Wind bläst teils stark. Es fiel mehr Regen als erwartet, v.a. in tiefen Lagen. Der Wind verfrachtet den Schnee. Es entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Die Schneedecke ist verbreitet störanfällig. Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen auf Oberflächenreif. Im unteren Teil der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Der Regen führt in tiefen Lagen zu einer massiven Durchnässung der Schneedecke.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Mittwoch, 25. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!