Lawinenvorhersage für Samstag, 28. Februar 2026.

Vorsicht vor schwachem Altschnee und Gleitschnee. Vor allem steile Sonnenhänge: Weiterer Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen mit der Erwärmung.

Früher am Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei. Später am Tag gilt erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei.

Früher am Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Früher am Tag über 1500 Meter müssen wir auf ein Nassschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Früher am Tag unter 1500 Meter erwartet uns ein Nassschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Später am Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Später am Tag über 1500 Meter müssen wir auf ein Nassschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Später am Tag unter 1500 Meter erwartet uns ein Nassschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Achtung, eine spezielle Warnung: Touren und Variantenabfahrten erfordern große Zurückhaltung.

Vor allem an sehr steilen Hängen muss mit spontanen mittelgroßen Lawinen gerechnet werden. Die Lawinen können stellenweise bis auf den Boden durchreißen und groß werden. Die trockenen Lawinen sind meist mittelgroß und von einzelnen Wintersportlern auslösbar. Fernauslösungen sind möglich. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Die Gefahrenstellen sind häufig und auch für Geübte kaum zu erkennen. Touren erfordern eine überlegte Routenwahl. Lawinen können im Altschnee ausgelöst werden und vereinzelt groß werden. Dies bereits durch einzelne Wintersportler. Vorsicht vor allem im selten befahrenen Gelände sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. In der Sturzbahn können Lawinen den nassen Schnee mitreißen. Dies verlängert die Auslaufstrecken der Lawinen. Die nicht mehr ganz frischen Triebschneeansammlungen bleiben vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m bis auf weiteres störanfällig. Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind nasse Lawinen zu erwarten. Dies vor allem an sehr steilen Sonnenhängen und an Felswandfüßen. Die Auslaufbereiche sollten beachtet werden.

Und nun zur Schneedecke:

Im unteren Teil der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Die meteorologischen Bedingungen begünstigen an Sonnenhängen eine allmähliche Schwächung der Schneedecke. Die Schneedecke bleibt verbreitet instabil, besonders in Kamm- und Passlagen in allen Höhenlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten in der Höhe.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.10: frühjahrssituation.

Die Tendenz für Sonntag, 1. März 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!