Lawinenvorhersage für Dienstag, 10. März 2026.
Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr.
Den ganzen Tag gilt über 2000 Meter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.
Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.
Des Weiteren, Den ganzen Tag unter 2200 Meter erwartet uns ein Nassschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen Ost über Süd bis West.
Schwachen Altschnee beachten. Lawinen können teilweise im Altschnee ausgelöst werden und an West-, Nord- und Osthängen recht groß werden. Dies teilweise schon durch einzelne Wintersportler. Die Gefahrenstellen liegen vor allem oberhalb von rund 2000 m. Vorsicht vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Am Vormittag steigt die Auslösebereitschaft von Schneebrettlawinen vor allem an steilen Sonnenhängen in der Höhe etwas an. Mit der tageszeitlichen Erwärmung sind einzelne meist kleine nasse Lockerschneelawinen möglich. Touren und Variantenabfahrten sollten rechtzeitig beendet werden.
Und nun zur Schneedecke:
Schattenhänge: Im unteren Teil der Schneedecke sind vor allem an West-, Nord- und Osthängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders oberhalb von rund 2000 m. Die nächtliche Abstrahlung ist teilweise reduziert. Die Schneeoberfläche gefriert nur in hohen Lagen tragfähig. Die Wetterbedingungen führen im Tagesverlauf vor allem an Sonnenhängen zu einer Aufweichung der Schneedecke. Der obere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt, besonders an Schattenhängen in der Höhe. Auf der harten Schneeoberfläche besteht im Steilgelände Absturzgefahr.
Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.10: frühjahrssituation.
Die Tendenz für Mittwoch, 11. März 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.