Lawinenvorhersage für Donnerstag, 19. März 2026.

Frischer Triebschnee ist die Hauptgefahr. Schwachen Altschnee beachten.

Den ganzen Tag gilt über 2000 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Frische und ältere Triebschneeansammlungen können an allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Dies vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten oberhalb von rund 2000 m. Gefahrenstellen und Auslösebereitschaft nehmen mit der Höhe zu. Lawinen können mittlere Größe erreichen. Lawinen können auch in bodennahen Schichten ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen liegen besonders an Schattenhängen oberhalb von rund 2000 m sowie an eher schneearmen Sonnenhängen oberhalb von rund 2400 m. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee. Mit der Sonneneinstrahlung sind meist kleine feuchte Lockerschneelawinen möglich. Eine überlegte Routenwahl ist sinnvoll.

Und nun zur Schneedecke:

Seit Montag fielen 15 bis 25 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit starkem Wind aus wechselnden Richtungen entstanden Triebschneeansammlungen. Diese liegen oberhalb von rund 2000 m auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Im unteren Teil der Schneedecke sind an West-, Nord- und Osthängen störanfällige Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem oberhalb von rund 2000 m. Steile Sonnenhänge: Sonne und Wärme führen zu einer zunehmenden Anfeuchtung der Schneedecke.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Freitag, 20. März 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!