Lawinenvorhersage für Sonntag, 22. März 2026.

Der Neuschnee und die Triebschneeansammlungen müssen an allen Expositionen vorsichtig beurteilt werden. Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2000 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen müssen vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Nordost oberhalb von rund 2000 m vorsichtig beurteilt werden. Lawinen können vereinzelt im Altschnee ausgelöst werden und an sehr steilen Nordwest-, Nord- und Nordosthängen mittlere Größe erreichen. Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind kleine und vereinzelt mittlere feuchte Lockerschneelawinen möglich.

Und nun zur Schneedecke:

Es fallen lokal 10 bis 15 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Neuschnee wird auf eine ungünstige Altschneeoberfläche abgelagert. Mit teils starkem Wind aus wechselnden Richtungen entstanden in den letzten Tagen teils störanfällige Triebschneeansammlungen. Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen liegen auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Im unteren Teil der Schneedecke sind vor allem an steilen Schattenhängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders oberhalb von rund 2000 m. Steile Sonnenhänge: Sonne und Wärme führen zu einer Anfeuchtung der Schneedecke.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Montag, 23. März 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!