Lawinenvorhersage für Donnerstag, 2. April 2026.

Triebschnee ist die Hauptgefahr. Schwachen Altschnee vorsichtig beurteilen.

Den ganzen Tag gilt über 2200 Meter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Mit Neuschnee und starkem bis stürmischem Wind entstanden an allen Expositionen gut sichtbare Triebschneeansammlungen. Diese können oberhalb von rund 2200 m leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Lawinen sind meist mittelgroß. Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Zudem können vereinzelt Lawinen in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und groß werden, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m und an Südhängen in der Höhe. Es sind Lockerschneelawinen möglich, aber meist nur kleine. Dies vor allem bei Sonneneinstrahlung, besonders an extrem steilen Hängen.

Und nun zur Schneedecke:

In den letzten Tagen fielen 10 bis 20 cm Schnee, lokal auch mehr. Der teilweise stürmische Wind hat den Neuschnee verfrachtet. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht miteinander verbunden. Die Altschneedecke ist stellenweise schwach, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m und an Südhängen in der Höhe.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Freitag, 3. April 2026 lässt eine sinkende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!