Lawinenvorhersage für Sonntag, 5. April 2026.
Schwachschichten im oberen Teil der Schneedecke können stellenweise durch Personen ausgelöst werden. Schneller Anstieg der Gefahr von feuchten und nassen Lawinen im Tagesverlauf.
Früher am Tag gilt mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei.
Später am Tag gilt über 2200 Meter mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei, darunter erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei.
Früher am Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.
Des Weiteren, Früher am Tag unter 2400 Meter erwartet uns ein Nassschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen Ost über Süd bis West.
Des Weiteren, Später am Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.
Des Weiteren, Später am Tag unter 2800 Meter erwartet uns ein Nassschnee-Problem. Vor allem in den Expositionen Ost über Süd bis West.
Lawinen können teilweise in oberflächennahen Schichten ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Gefahrenstellen liegen besonders an sehr steilen West-, Nord- und Nordosthängen zwischen etwa 2200 und 2800 m. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch an sehr steilen Sonnenhängen im Hochgebirge. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich. Lawinen können sehr vereinzelt in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und groß werden.
Und nun zur Schneedecke:
Im oberen Teil der Altschneedecke sind vereinzelt störanfällige Schwachschichten vorhanden, besonders an West-, Nord- und Nordosthängen zwischen etwa 2200 und 2800 m und an Sonnenhängen im Hochgebirge. Der untere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt, v.a. an West-, Nord- und Osthängen in der Höhe.
Die Tendenz für Montag, 6. April 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.
Wir wünschen euch einen sicheren Tag!