Lawinenvorhersage für Sonntag, 12. April 2026.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen besteht schon am Morgen.

Den ganzen Tag gilt mäßige Lawinengefahr, also Gefahrenstufe zwei.

Den ganzen Tag unter 3000 Meter erwartet uns ein Nassschnee-Problem. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2400 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen besteht schon am Morgen. Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Gefahr im Tagesverlauf weiter an. Dies an allen Expositionen unterhalb von rund 2400 m sowie an sehr steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 3000 m. Lawinen können vereinzelt in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und mittlere Größe erreichen. Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m. Diese Stellen sind schwer zu erkennen. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee. Lawinen können mittlere Größe erreichen. Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen im Hochgebirge teils störanfällig, besonders in Kammlagen. Diese sind meist klein.

Und nun zur Schneedecke:

Die nächtliche Abstrahlung ist reduziert. Die Schneeoberfläche gefriert nur knapp und weicht rasch auf. Die Schneedecke wird zunehmend durchnässt. Dies an allen Expositionen unterhalb von rund 2400 m und an Sonnenhängen in der Höhe. Im oberen Teil der Altschneedecke sind vereinzelt störanfällige Schwachschichten vorhanden. Der untere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen in hohen Lagen und im Hochgebirge.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.10: frühjahrssituation, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Montag, 13. April 2026 lässt eine steigende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!