Lawinenvorhersage für Mittwoch, 4. Februar 2026.

Weiterhin heimtückische Lawinensituation. Triebschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost. Des Weiteren, Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Triebschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Ausgeprägte Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke können vor allem an West-, Nord- und Osthängen immer noch von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Dies vor allem oberhalb der Waldgrenze, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze und an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Fernauslösungen sind möglich. Die frischen Triebschneeansammlungen können vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden oder vereinzelt spontan abgleiten. Sie können den schwachen Altschnee mitreißen und mittlere Größe erreichen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Vorsicht und Zurückhaltung sind empfohlen.

Und nun zur Schneedecke:

Es fielen vor allem von der Ortlergruppe über die Stubaier Alpen bis zu der Venedigergruppe bis zu 10 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit teils starkem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an. Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.1: bodennahe schwachschicht, gm.6: lockerer schnee und wind.

Die Tendenz für Donnerstag, 5. Februar 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!