Update der Lawinenvorhersage für Dienstag, 31. März 2026.

Anstieg der Lawinengefahr mit der Intensivierung der Schneefälle.

Den ganzen Tag gilt über der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr, also Gefahrenstufe drei, darunter geringe Lawinengefahr, also Gefahrenstufe eins.

Den ganzen Tag über der Baumgrenze müssen wir auf ein Neuschnee-Problem achten. Dies in allen Expositionen. Des Weiteren, Den ganzen Tag über 2200 Meter müssen wir auf ein Altschnee-Problem achten. Vor allem in den Expositionen West über Nord bis Ost.

Der viele Neuschnee und die umfangreichen Triebschneeansammlungen können oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden oder vereinzelt spontan abgleiten. Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen werden überschneit und damit schwierig zu erkennen. Lawinen können mittlere Größe erreichen. Lawinen können vereinzelt in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und groß werden, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m. Zudem sind Gleitschneelawinen möglich, besonders an Böschungen und Wiesenhängen unterhalb von rund 2400 m. Zudem sind kleine bis mittlere Lockerschneelawinen möglich, v.a. an extrem steilen Hängen.

Und nun zur Schneedecke:

Es fallen verbreitet 30 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Wind bläst zeitweise stark. Es entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise noch schlecht miteinander verbunden. Die Altschneedecke ist stellenweise schwach, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m und an Südhängen in der Höhe.

Wir finden die folgenden Gefahrenmuster: gm.6: lockerer schnee und wind, gm.1: bodennahe schwachschicht.

Die Tendenz für Mittwoch, 1. April 2026 lässt eine gleichbleibende Lawinengefahr erwarten.

Wir wünschen euch einen sicheren Tag!