Unverändert bleibt die Lawinengefahr in vielen Teilen Tirols oberhalb der Waldgrenze groß, also Stufe 4. Das Altschneeproblem bleibt uns weiterhin erhalten. Frischer und älterer Neu- bzw. Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Wintersportler können weiterhin im Bereich der Waldgrenze sowie oberhalb der Waldgrenze leicht Lawinen auslösen. Lawinen können teilweise in tiefe Schichten durchreißen und groß werden, v.a. an West-, Nord- und Osthängen. Die Gefahrenstellen sind zahlreich Einzelne Gefahrenstellen liegen auch an Südost-, Süd- und Südwesthängen oberhalb von rund 2600 m. Vorsicht vor allem im selten befahrenen Gelände sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Fernauslösungen sind möglich. Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Schneebrettlawinen an allen Expositionen unterhalb von rund 2000 m an. Die nassen Lawinen können vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen bis in tiefe Schichten durchreißen und vereinzelt groß werden.