Lawinen.report

Samstag 07.12.2019

Veröffentlicht am 06.12.2019 um 17:00

Regionen
Westliche Lechtaler Alpen, Westliche Verwallgruppe, Allgäuer Alpen, Silvretta


Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 2 - Mäßig über der Waldgrenze
Gefahrenstufe 1 - Gering unter der Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee über der Waldgrenze, N-NE-E-SE-S


Triebschnee oberhalb der Waldgrenze.

Die frischen Triebschneeansammlungen können vor allem an den Expositionen Nord über Ost bis Süd oberhalb der Waldgrenze ausgelöst werden, v.a. in Kammlagen. Lawinen können vereinzelt schon mit geringer Belastung ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen.
Mit der Sonneneinstrahlung sind einzelne kleine nasse Lockerschneelawinen möglich. Dies vor allem an sehr steilen Sonnenhängen.
Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm 6: lockerer schnee und wind

Es fallen bis zu 5 cm Schnee, lokal auch weniger. Der Westwind verfrachtet den Neuschnee. Der Triebschnee liegt teilweise auf einer glatten Altschneeoberfläche. Dies vor allem an Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze in windgeschützten Lagen.

Tendenz

Leichter Rückgang der Lawinengefahr.

Regionen
Brandenberger Alpen, Westliche Kitzbüheler Alpen, Wilder Kaiser - Waidringer Alpen, Östliche Kitzbüheler Alpen


Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 1 - Gering
Lawinenproblem
Günstige Situation


Die Verhältnisse sind günstig.

Es liegt nur wenig Schnee. An sehr steilen Schattenhängen liegen die Gefahrenstellen in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Sie sind selten und gut zu erkennen. Lawinen können vereinzelt noch mit meist grosser Belastung ausgelöst werden.

Schneedecke

In der Schneedecke sind in allen Höhenlagen keine ausgeprägten Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke ist verbreitet stabil. In tiefen und mittleren Lagen liegt kaum Schnee.

Tendenz

Gering, Stufe 1.

Regionen
Sextner Dolomiten, Münstertaler Alpen, Langtaufers, Östliche Verwallgruppe, Schnalser Kamm, Südliche Stubaier Alpen, Samnaungruppe, Südliche Zillertaler Alpen und Hohe Tauern, Nördliche Ötztaler- und Stubaier Alpen, Saldurn-Mastaun Kamm, Westliche Tuxer Alpen, Texelgruppe, Östliche Tuxer Alpen, Sarntaler Alpen, Westliche Pfunderer Berge, Glockturmgruppe, Östliche Pfunderer Berge, Durreckgruppe, Weißkugelgruppe, Westliche Rieserfernergruppe, Gurgler Gruppe, Westliche Deferegger Alpen, Zentrale Stubaier Alpen, Ortlergruppe, Nördliche Zillertaler Alpen, Ultental, Venedigergruppe, Östliche Lechtaler Alpen - Ammergauer Alpen, Östliche Nonsberger Alpen, Östliche Rieserfernergruppe, Mieminger Gebirge, Nördliche Fleimstaler Alpen, Glocknergruppe, Karwendel, Grödner Dolomiten, Östliche Deferegger Alpen, Pragser Dolomiten, Schobergruppe, Lienzer Dolomiten, Zentrale Lechtaler Alpen, Grieskogelgruppe


Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 1 - Gering
Lawinenproblem
Triebschnee über der Waldgrenze, N-NE-E-SE-NW


Frischer Triebschnee.

Die frischen Triebschneeansammlungen müssen vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Südost vorsichtig beurteilt werden, v.a. in Kammlagen. Einzelne Tourengeher können leicht Lawinen auslösen. Lawinen sind eher klein. Mit der Sonneneinstrahlung sind einzelne kleine feuchte Lockerschneerutsche möglich. Dies besonders an extrem steilen Sonnenhängen. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden. Zudem besteht eine latente Gefahr von Gleitschneelawinen, v.a. aus südseitigen noch nicht entladenen Einzugsgebieten unterhalb von rund 2600 m.

Schneedecke

gm 6: lockerer schnee und wind

Die frischen Triebschneeansammlungen liegen auf weichen Schichten. Dies in hohen Lagen und im Hochgebirge. Die Altschneedecke ist an Südost-, Süd- und Südwesthängen feucht, v.a. an steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 2600 m. Die Altschneedecke ist allgemein gut verfestigt.

Tendenz

Der Wind bläst in Gipfellagen mässig bis stark.