Lawinen.report

Samstag 25.04.2020

Veröffentlicht am 24.04.2020 um 17:00

Regionen
Weißkugelgruppe, Westliche Verwallgruppe, Gurgler Gruppe, Zentrale Stubaier Alpen, Östliche Verwallgruppe, Nördliche Zillertaler Alpen, Allgäuer Alpen, Silvretta, Samnaungruppe, Östliche Lechtaler Alpen - Ammergauer Alpen, Nördliche Ötztaler- und Stubaier Alpen, Mieminger Gebirge, Westliche Tuxer Alpen, Karwendel, Östliche Tuxer Alpen, Brandenberger Alpen, Westliche Kitzbüheler Alpen, Wilder Kaiser - Waidringer Alpen, Östliche Kitzbüheler Alpen, Westliche Lechtaler Alpen, Zentrale Lechtaler Alpen, Glockturmgruppe, Grieskogelgruppe


Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 2 - Mäßig über 2400m
Gefahrenstufe 1 - Gering unter 2400m
Lawinenproblem
Nasschnee über 2400m, N-NE-NW


Die Lawinengefahr steigt schon am Morgen an, besonders in allen Gebieten nach bedeckter Nacht.

Der Lawinenwarndienst hat derzeit wenig Informationen aus dem Gelände. Nasse Lawinen sind schon am Morgen möglich. Besonders dort wo die Nacht bedeckt war kann die Gefahrenstufe 2, "mäßig" bereits früher erreicht werden. Dort wo lokal Regen fällt ist die Lawinengefahr höher. Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen etwas an. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an Steilhängen der Expositionen Nordwest über Nord bis Nordost oberhalb von rund 2400 m. Nasse Lawinen können stellenweise die durchnässte Schneedecke mitreißen und bis ins Grüne vorstoßen. Im Auslaufbereich liegt kaum Schnee.

Schneedecke

gm 10: frühjahrssituation

Die nächtliche Abstrahlung ist teilweise stark eingeschränkt. Die Schneeoberfläche kühlt in der bedeckten Nacht kaum ab und weicht rasch auf. Es ist verbreitet bewölkt. Tief in der Altschneedecke sind an steilen Schattenhängen einzelne Schwachschichten vorhanden, besonders an steilen Nordwest- und Nordhängen oberhalb von rund 2800 m an eher schneearmen Stellen. In tiefen Lagen liegt kein Schnee.

Tendenz

Kaum Anstieg der Gefahr.

Regionen
Sextner Dolomiten, Latemar, Münstertaler Alpen, Langtaufers, Schnalser Kamm, Südliche Stubaier Alpen, Südliche Zillertaler Alpen und Hohe Tauern, Saldurn-Mastaun Kamm, Texelgruppe, Südlicher Adamello, Sarntaler Alpen, Adamello - Presanella, Westliche Pfunderer Berge, Nördliche Brenta - Peller, Bondone und Stivo, Folgaria - Lavarone, Südliche Brenta, Südliche Lagorai, Nördliche Lagorai, Maddalene, Pine' - Fersental, Östliche Pfunderer Berge, Durreckgruppe, Westliche Rieserfernergruppe, Westliche Deferegger Alpen, Ortlergruppe, Ultental, Venedigergruppe, Östliche Nonsberger Alpen, Östliche Rieserfernergruppe, Nördliche Fleimstaler Alpen, Glocknergruppe, Grödner Dolomiten, Primiero - Pale di S. Martino, Östliche Deferegger Alpen, Pragser Dolomiten, Prealpi, Schobergruppe, Cimberntal, Lienzer Dolomiten, Vallarse, Westliche Nonsberger Alpen, Fassatal, Sole, Pejo und Rabbi, Ledrotal, Paganella, Marzola - Valsugana

VORMITTAG

Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 1 - Gering über 2400m
Gefahrenstufe 1 - Gering unter 2400m

NACHMITTAG

Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 2 - Mäßig über 2400m
Gefahrenstufe 1 - Gering unter 2400m
Lawinenproblem
Nasschnee über 2400m, N-NE-E-W-NW

Die Lawinengefahr steigt im Tagesverlauf rasch an.

Der Lawinenwarndienst hat derzeit wenig Informationen aus dem Gelände. Nasse Lawinen im Tagesverlauf sind die Hauptgefahr. Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen in allen Gebieten oberhalb von rund 2400 m allmählich an. Dort wo lokal die Nacht bedeckt war steigt die Gefahr schneller an. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an Steilhängen der Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400 m. Nasse Lawinen können stellenweise die durchnässte Schneedecke mitreißen und bis ins Grüne vorstoßen.

Schneedecke

gm 10: frühjahrssituation

Die nächtliche Abstrahlung ist teilweise gut. Die Schneeoberfläche gefriert tragfähig und weicht schon am Vormittag auf. Ab dem Mittag ist es verbreitet teils bewölkt. Lokal Niederschlag. Es ist sehr mild. Tief in der Altschneedecke sind an steilen Schattenhängen einzelne Schwachschichten vorhanden, besonders oberhalb von rund 2800 m an eher schneearmen Stellen. In tiefen Lagen liegt kein Schnee.

Tendenz

Allmählicher Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen ab dem Morgen.