Lawinen.report

Montag 01.03.2021

Veröffentlicht am 28.02.2021 um 17:00

VORMITTAG

Gefahrenstufe

2600m
Lawinenproblem
Gleitschnee
2600m

NACHMITTAG

Gefahrenstufe

2600m
Lawinenproblem
Gleitschnee
2600m
Nassschnee
2600m

Es herrschen verbreitet günstige Verhältnisse. Gleitschnee vorsichtig beurteilen.

Nach klarer Nacht verbreitet günstige Verhältnisse. Leichter Anstieg der Lawinengefahr mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.
Gleitschneelawinen sind die Hauptgefahr. Diese können gefährlich groß werden. Vorsicht vor allem an steilen Grashängen an Sonnenhängen unterhalb von rund 2600 m. Einzelne Gleitschneelawinen können auch in der Nacht oder am Morgen abgehen. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.
Vereinzelt können feuchte Lawinen ausgelöst werden. Dies vor allem mit großer Belastung, besonders am Nachmittag. Vorsicht vor allem an steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 2600 m.
Zudem können trockene Lawinen in tieferen Schichten ausgelöst werden, v.a. an extrem steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2300 m an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Solche Gefahrenstellen sind sehr selten.

Schneedecke

gm.2: gleitschnee
gm.10: frühjahrssituation

Die nächtliche Abstrahlung ist gut. Die Schneeoberfläche ist tragfähig gefroren und weicht kaum auf. Auf der harten Schneeoberfläche besteht im Steilgelände Absturzgefahr.
Die Altschneedecke ist feucht. Dies an steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 2600 m.
In der Altschneedecke sind vereinzelt störanfällige Schwachschichten vorhanden, vor allem an steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 2600 m, auch an Schattenhängen oberhalb von rund 2300 m an eher schneearmen Stellen.

Tendenz

Nach klarer Nacht günstige Verhältnisse. Die Lawinengefahr steigt innerhalb der Gefahrenstufe an. Die Gefahr von Gleitschneelawinen bleibt bestehen.