Lawinen.report

Montag, 12. Jänner 2026

Veröffentlicht am 11.01.2026, 21:40:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze


Verbreitet kritische Lawinensituation.

Der Neuschnee und die teils mächtigen Triebschneeansammlungen sind sehr störanfällig. Lawinen können an vielen Stellen sehr leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze. Solche Gefahrenstellen sind überschneit und damit auch für Geübte kaum zu erkennen. Teilweise können Lawinen in tiefe Schichten durchreißen und groß werden. Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten sowie an Triebschneehängen. Fernauslösungen sind möglich. Die Auslaufbereiche von großen Lawinen sollten beachtet werden. Mit dem teils starken Wind sind einzelne spontane Lawinen möglich.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Eine defensive Routenwahl ist wichtig.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

Der Wind bläst zeitweise stark.

Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind schlecht miteinander und mit dem Altschnee verbunden.

Tendenz

Lawinen können weiterhin sehr leicht ausgelöst werden und vereinzelt groß werden.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m


Die störanfälligen Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Sie bilden die Hauptgefahr.

Mit teils stürmischem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an.

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen können sehr leicht ausgelöst werden. Sie sind kaum erkennbar. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Lawinen können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und recht groß werden. Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind deutliche Zeichen eines schwachen Schneedeckenaufbaus.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

In den letzten Tagen fielen 15 bis 25 cm Schnee. Der starke Wind hat den Neuschnee intensiv verfrachtet. Es fallen bis zu 10 cm Schnee. Mit teils stürmischem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an.

Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht verbunden. Die Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr. Abseits der Pisten braucht es große Vorsicht und Zurückhaltung.

Schwachschichten im oberen Teil der Schneedecke können verbreitet von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze. Solche Gefahrenstellen sind zahlreich aber schwer zu erkennen. Vorsicht vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Lawinen sind meist mittelgroß. In den an die Gefahrenstufe 4, "groß" angrenzenden Gebieten sind die Gefahrenstellen häufiger und größer.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Eine defensive Routenwahl ist empfohlen.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

In den letzten Tagen fielen verbreitet 20 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Wind bläst zeitweise stark.

Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind schlecht miteinander und mit dem Altschnee verbunden.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m


Vorsicht vor Triebschnee.

Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage bleiben störanfällig. Diese können vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost oberhalb von rund 1800 m schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Vorsicht in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch an windgeschützten Südhängen. Lawinen sind vereinzelt mittelgroß. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

In den letzten Tagen fielen 5 bis 20 cm Schnee.
Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht miteinander und mit dem Altschnee verbunden.

Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee vorsichtig beurteilen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Sie können leicht ausgelöst werden.

Die frischen Triebschneeansammlungen können von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden.

Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb der Waldgrenze sowie an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Lawinen sind oft eher klein. Sie können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und mittlere Größe erreichen.
Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich, besonders in der Höhe.
Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. In den an die Gefahrenstufe 3, "erheblich" angrenzenden Gebieten sind die Gefahrenstellen häufiger und größer.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

In den letzten Tagen fielen bis zu 30 cm Schnee. Mit teils stürmischem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an.

Die frischen Triebschneeansammlungen überlagern v.a. an steilen Schattenhängen eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht miteinander verbunden.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee kritisch beurteilen.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Frischen Triebschnee vorsichtig beurteilen.

Die frischen Triebschneeansammlungen können von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden.

Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb der Waldgrenze sowie an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m.
Lawinen sind meist klein. Sie können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und teils mittlere Größe erreichen. Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. In der Höhe sind die Gefahrenstellen häufiger und größer.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

In den letzten Tagen fiel etwas Schnee. Mit teils stürmischem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen etwas an.

Die frischen Triebschneeansammlungen überlagern v.a. an steilen Schattenhängen eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht miteinander verbunden.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee vorsichtig beurteilen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Schwachen Altschnee beachten.

Ausgeprägte Schwachschichten im oberen Teil der Schneedecke können sehr leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze. Vorsicht vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen sind vereinzelt mittelgroß.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

In den letzten zwei Tagen fielen 10 bis 15 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Wind bläst zeitweise stark.

Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

An allen Expositionen entstanden heikle Triebschneeansammlungen. Dies besonders in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind eher selten und für Geübte gut zu erkennen. Die Triebschneeansammlungen können oberhalb von rund 2000 m teils leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an den Randbereichen.
Lawinen können vereinzelt im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Lawinen sind sehr vereinzelt mittelgroß.
Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.7: schneearm neben schneereich

Es fiel vor allem im Norden und im Westen wenig Schnee. Die störanfälligen Triebschneeansammlungen liegen vor allem an Schattenhängen in der Höhe auf weichen Schichten. Die Triebschneeansammlungen sind schlecht mit dem Altschnee verbunden.
Im unteren Teil der Altschneedecke sind vor allem an windgeschützten Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.
Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich.
Verbreitet liegt wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen können leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in Kammlagen. Solche Gefahrenstellen sind gut zu erkennen. In den an die Gefahrenstufe 3, "erheblich" angrenzenden Gebieten sind solche Gefahrenstellen häufiger und größer. Dort sind die Lawinen teilweise mittelgroß.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden. Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

In den letzten Tagen fielen verbreitet 20 bis 30 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Wind bläst gebietsweise stark.

Frische und ältere Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich.

Tendenz

Allmählicher Rückgang der Lawinengefahr mit der Erwärmung.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m


Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke.

Triebschneeansammlungen befinden sich vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen können vereinzelt im Altschnee ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind selten aber gut zu erkennen. Lawinen sind meist klein. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Seit Freitag fielen 2 bis 10 cm Schnee. Die Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an windgeschützten Schattenhängen eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Weiterhin geringe Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Die frischen Triebschneeansammlungen sind meist nur klein aber störanfällig.

Die frischen Triebschneeansammlungen können besonders an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden.
Vorsicht in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen sind meist nur klein.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

Der teilweise stürmische Wind verfrachtet den Schnee.
Die Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe auf ungünstigen Schichten.

Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee beachten.


Gefahrenstufe



Triebschnee - Sehr vereinzelte Gefahrenstellen liegen an steilen Schattenhängen in der Höhe.

Vorsicht in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Lawinen sind meist nur klein. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Die störanfälligen Triebschneeansammlungen liegen vor allem an Schattenhängen in der Höhe auf weichen Schichten. Die Triebschneeansammlungen sind schlecht mit dem Altschnee verbunden.
Im unteren Teil der Altschneedecke sind vor allem an windgeschützten Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.
Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich.
Verbreitet liegt wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.