Lawinen.report

Mittwoch, 15. April 2026

Veröffentlicht am 15.04.2026, 08:00:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Nassschnee
2200m
Triebschnee
2200m
Altschnee
2200m


Nassschnee in mittleren Lagen. Triebschnee und schwacher Altschnee im Hochgebirge.

Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen v.a. an steilen Schattenhängen unterhalb von rund 2200 m an. Aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind spontane Lawinen möglich, vereinzelt auch große.

Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m. Solche Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee.

Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen im Hochgebirge vereinzelt auslösbar. Triebschneeansammlungen sind meist klein.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee
gm.1: bodennahe schwachschicht

Es fiel verbreitet Schnee oberhalb von rund 2000 m. Unterhalb von rund 1800 m liegt für Schneesport meist zu wenig Schnee. Weiter oben liegen 30 bis 80 cm Schnee, lokal bis zu 150 cm.

Die Schneeoberfläche kühlt in der bedeckten Nacht kaum ab und ist schon am Morgen aufgeweicht. Der Regen führt unterhalb von rund 2200 m zu einer zunehmenden Anfeuchtung der Schneedecke. Mit starkem Wind entstehen im Hochgebirge kleine Triebschneeansammlungen.

Steile West-, Nord- und Osthänge oberhalb von rund 2200 m: Im unteren Teil der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.

Tendenz

Am Mittwoch ist es meist sonnig. Rückgang der Gefahr von nassen Lawinen mit dem Niederschlagsende.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Nassschnee
2000m


Nassschnee ist die Hauptgefahr. Mit dem Regen sind spontane nasse Lawinen möglich.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen ist schon am Morgen erhöht. Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen v.a. an steilen Schattenhängen an. Es sind nur noch vereinzelt spontane Lawinen möglich, auch mittelgroße.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die Schneeoberfläche gefriert kaum und ist schon am Morgen aufgeweicht. Es fällt Regen bis in hohe Lagen. Der Regen führt besonders an steilen Schattenhängen zu einem Festigkeitsverlust innerhalb der Schneedecke.

Tendenz

Rückgang der Gefahr von nassen Lawinen mit dem Abklingen des Niederschlags.