Lawinen.report

Mittwoch, 8. April 2026

Veröffentlicht am 09.04.2026, 17:34:00

FRÜHER

Gefahrenstufe

2400m

SPÄTER

Gefahrenstufe

2600m

Die Gefahr von nassen Lawinen steigt bereits am Vormittag an. Schwachschichten im Altschnee können stellenweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen am Vormittag rasch an. Lawinen können in tiefe Schichten durchreißen und vereinzelt groß werden. Dies an allen Expositionen v.a. unterhalb von rund 2600 m, auch an sehr steilen Sonnenhängen in der Höhe.

Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2600 m. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Auf der harten Schneeoberfläche besteht im Steilgelände Absturzgefahr.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die nächtliche Abstrahlung ist gut. Die Schneeoberfläche ist nur in hohen Lagen tragfähig gefroren und weicht schon am Vormittag auf. Die Schneedecke wird zunehmend durchnässt. Dies an allen Expositionen unterhalb von rund 2600 m sowie an steilen Sonnenhängen in der Höhe.

Im oberen Teil der Altschneedecke sind vereinzelt störanfällige Schwachschichten vorhanden. Der untere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Sonnenhängen im Hochgebirge.

Tendenz

Die nächtliche Abstrahlung ist verbreitet gut. Die Lawinengefahr steigt im Tagesverlauf an.

FRÜHER

Gefahrenstufe

2400m

SPÄTER

Gefahrenstufe

2400m

Anstieg der Lawinengefahr mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung. Schwachschichten im Altschnee können sehr vereinzelt noch ausgelöst werden.

Die Lawinenverhältnisse sind am Morgen meist günstig.
Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen an. Dies an allen Expositionen unterhalb von rund 2400 m und an Südhängen in der Höhe. Lawinen sind manchmal mittelgroß und auch von einzelnen Wintersportlern auslösbar.

Sehr vereinzelt können trockene Lawinen auch im Altschnee ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m. Lawinen können mittlere Größe erreichen.

Die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Schneedecke

gm.7: schneearm neben schneereich
gm.10: frühjahrssituation

Die nächtliche Abstrahlung ist zeitweise recht gut. Die Schneeoberfläche gefriert tragfähig und weicht schon am Vormittag auf. Sonne und Wärme führen zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke.

Die alten Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m eine schwache Altschneedecke.

Tendenz

Die Lawinengefahr steigt im Tagesverlauf an.

FRÜHER

Gefahrenstufe


SPÄTER

Gefahrenstufe


Im Tagesverlauf steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen etwas an.

Die Lawinenverhältnisse sind am Morgen meist günstig.
Im Tagesverlauf steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen an. Dies an allen Expositionen. Lawinen sind eher klein aber auch von einzelnen Wintersportlern auslösbar.

Die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die nächtliche Abstrahlung ist zeitweise recht gut. Die Schneeoberfläche gefriert tragfähig und weicht schon am Vormittag auf. Sonne und Wärme führen zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke.

Tendenz

Im Tagesverlauf steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen etwas an.