Lawinen.report

Sonntag 25.12.2022

Veröffentlicht am 24.12.2022 um 17:00


Gefahrenstufe

2400m
Lawinenproblem
Altschnee
2400m
Nassschnee
2800m


Abseits der Pisten heikle Lawinensituation. Touren und Variantenabfahrten erfordern große Vorsicht und Zurückhaltung.

Die Gefährdung bezieht sich hauptsächlich auf alpines Schneesportgelände. Die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten sind heikel.
Schon einzelne Freerider können an vielen Orten Lawinen auslösen, vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m und an sehr steilen Südhängen im Hochgebirge. Lawinen können bis auf den Boden durchreißen und besonders in den schneereichen Gebieten gefährlich groß werden. Vorsicht vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Fernauslösungen sind möglich. Große Vorsicht und Zurückhaltung sind nötig.
Ost-, Süd- und Westhänge unterhalb von rund 2800 m: Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind nasse Lockerschneelawinen möglich.
Zudem besteht eine gewisse Gefahr von Gleitschneelawinen und Rutschen. Dies an steilen Grashängen.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht

Es fielen oberhalb von rund 2400 m 30 bis 50 cm Schnee, lokal auch mehr. Neu- und Triebschnee liegen auf einer schwachen Altschneedecke. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m sowie an steilen Südhängen im Hochgebirge. Die frischen Triebschneeansammlungen liegen vor allem an steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m auf weichen Schichten.
Der Regen führte unterhalb von rund 2400 m verbreitet zu einer Durchnässung der Schneedecke.

Tendenz

Abseits gesicherter Pisten gebietsweise noch heikle Lawinensituation.


Gefahrenstufe

2400m
Lawinenproblem
Altschnee
2400m
Triebschnee
2400m
Nassschnee
2800m


An diesem ersten sonnigen Tag ist Zurückhaltung angebracht. Triebschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.

Abseits gesicherter Pisten gebietsweise heikle Lawinensituation.
Schon einzelne Wintersportler können leicht Lawinen auslösen, vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m sowie an sehr steilen Sonnenhängen in der Höhe. Lawinen können vereinzelt in tiefe Schichten durchreißen und groß werden. Vorsicht vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Vorsicht und Zurückhaltung sind nötig.
Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind unterhalb von rund 2800 m Gleitschneelawinen und feuchte Rutsche möglich.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht

Es fielen oberhalb von rund 2400 m 5 bis 20 cm Schnee, lokal auch mehr. Neu- und Triebschnee liegen teilweise auf einer schwachen Altschneedecke. Die frischen Triebschneeansammlungen liegen vor allem an steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m auf weichen Schichten.
Der Regen führte unterhalb von rund 2400 m verbreitet zu einer Durchnässung der Schneedecke.

Tendenz

Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Triebschnee
2400m


Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr.

Lawinen können stellenweise im schwachen Altschnee ausgelöst werden, vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m sowie an sehr steilen Sonnenhängen in der Höhe. Lawinen können vereinzelt mittlere Größe erreichen. Mit starkem bis stürmischem Wind aus nordwestlichen Richtungen entstanden meist kleine Triebschneeansammlungen. Sie sollten im steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Vorsicht in Kamm- und Passlagen sowie in der Höhe.
Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind einzelne Gleitschneelawinen und feuchte Rutsche möglich, aber meist nur kleine.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht

Der untere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut und schwach, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Sonnenhängen in der Höhe.
Die frischen Triebschneeansammlungen liegen vor allem an Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m auf schwachen Schichten.
Es liegt wenig Schnee.

Tendenz

Schwachen Altschnee beachten.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Nassschnee
2600m
2200m
Triebschnee
2800m


Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr.

Schwachschichten im Altschnee können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Dies vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m sowie an sehr steilen Sonnenhängen in der Höhe. Vorsicht in Kammlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen können vereinzelt mittlere Größe erreichen.
Unterhalb von rund 2600 m sind kleine und mittlere feuchte Lawinen möglich. Mit teils starkem Wind aus nordwestlichen Richtungen entstehen im Tagesverlauf eher kleine Triebschneeansammlungen. Vorsicht vor allem an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2800 m in Kammlagen.
Eine überlegte Routenwahl ist empfohlen.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht

Der untere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut und schwach, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m. Lawinenabgänge und Beobachtungen im Gelände bestätigen den ungünstigen Schneedeckenaufbau. Die frischen Triebschneeansammlungen werden vor allem an Nordwest-, Nord- und Nordosthängen oberhalb von rund 2800 m auf weiche Schichten abgelagert.
Mit milden Temperaturen bildete sich in den letzten Tagen eine Oberflächenkruste. Dies vor allem an steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 2600 m.

Tendenz

Die Altschneedecke bleibt störanfällig. Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind weiterhin kleine und mittlere feuchte Rutsche und Lawinen möglich.