Lawinen.report

Freitag 30.12.2022

Veröffentlicht am 29.12.2022 um 17:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Triebschnee
2600m


Lawinenabgänge und Stabilitätstests bestätigen die teils heikle Lawinensituation.

Die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten bleiben teils heikel.
Einzelne Wintersportler können weiterhin Lawinen auslösen. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Sonnenhängen oberhalb von rund 2800 m. Lawinen können bis auf den Boden durchreißen und besonders in den schneereichen Gebieten gefährlich groß werden. Vorsicht vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Viel Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr ist nötig. Mit mäßigem bis starkem Wind aus westlichen Richtungen entstehen v.a. in Kammlagen sowie in der Höhe meist kleine Triebschneeansammlungen.
Zudem besteht eine gewisse Gefahr von Gleitschneelawinen und Rutschen. Dies an steilen Grashängen unterhalb von rund 2400 m.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht

Der Wind bläst teils mäßig bis stark. Es fallen verbreitet 5 cm Schnee. Neu- und Triebschnee liegen auf einer schwachen Altschneedecke. Der untere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut und schwach.

Die Altschneedecke ist in tiefen und mittleren Lagen feucht. Der obere Bereich der Schneedecke ist hart, mit einer nicht tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Schwachen Altschnee kritisch beurteilen.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Triebschnee
2600m


Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht.

Lawinen können stellenweise im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an Steilhängen der Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Sonnenhängen oberhalb von rund 2600 m. Vorsicht an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Lawinen können vereinzelt mittlere Größe erreichen.
Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen sollten vor allem an sehr steilen Schattenhängen vorsichtig beurteilt werden, besonders in Kamm- und Passlagen in der Höhe.
In den an die Gefahrenstufe 3, "erheblich" angrenzenden Gebieten und im Hochgebirge sind die Gefahrenstellen häufiger und die Gefahr etwas höher.
Es sind nur noch vereinzelt Gleitschneelawinen und feuchte Rutsche möglich, aber meist nur kleine.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht

Der untere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Sonnenhängen in der Höhe.
Die frischen Triebschneeansammlungen liegen vor allem an Schattenhängen in der Höhe auf schwachen Schichten.
Der obere Teil der Schneedecke ist hart, mit einer nicht tragfähigen Schmelzharschkruste an der Oberfläche. Dies vor allem im Süden an steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 2600 m.

Tendenz

Schwachen Altschnee beachten.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr. Schwachen Altschnee vorsichtig beurteilen.

Lawinen können vereinzelt im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an Steilhängen der Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2000 m. Die Lawinen sind meist klein.
Es sind einzelne Gleitschneelawinen und feuchte Rutsche möglich, aber meist nur kleine.

Schneedecke

Es liegt wenig Schnee.
Der untere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m.
Der obere Teil der Schneedecke ist hart, mit einer nicht tragfähigen Schmelzharschkruste an der Oberfläche.

Tendenz