Lawinen.report

Freitag 20.01.2023

Veröffentlicht am 19.01.2023 um 17:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2200m


Der Neuschnee sowie die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Schwacher Altschnee oberhalb von rund 2200 m.

Mit teils starkem Nordostwind entstehen ab dem Morgen verbreitet störanfällige Triebschneeansammlungen. Die frischen Triebschneeansammlungen können schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze, vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in Kammlagen. In der Höhe und in den Föhngebieten sind die Gefahrenstellen häufiger und die Gefahr höher. Einzelne spontane Lawinen sind nicht ausgeschlossen.
Teilweise können Lawinen auch im Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen liegen an steilen, wenig befahrenen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Sonnenhängen oberhalb von rund 2500 m. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin.
Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und eine vorsichtige Routenwahl.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

Gestern fielen besonders im Osten 5 bis 10 cm Schnee. Mit zunehmend starkem Wind aus nordöstlichen Richtungen entstehen ab dem Morgen umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese werden auf weiche Schichten abgelagert. Die Schneedecke wird zunehmend störanfällig.
In der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden, besonders an Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m sowie an Sonnenhängen oberhalb von rund 2500 m.

Tendenz

Es fiel verbreitet etwas Schnee. Mit tiefen Temperaturen und teils stürmischem Nordostwind kann sich die Schneedecke am Donnerstag nicht verfestigen. Mit starkem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an. Verbreitet erhebliche Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Der Neuschnee sowie die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

Mit mäßigem bis starkem Nordostwind entstehen stellenweise teils störanfällige Triebschneeansammlungen. Die frischen Triebschneeansammlungen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Lawinen sind meist klein. Die Gefahrenstellen liegen vor allem im Steilgelände sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden.
Zudem können Lawinen vereinzelt im Altschnee ausgelöst werden. Diese Gefahrenstellen sind selten aber schwer zu erkennen.
Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr ist nötig.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Es fielen gebietsweise 5 bis 10 cm Schnee, lokal bis zu 20 cm, besonders in den östlichen Voralpen.
Mit zunehmendem Wind aus nordöstlichen Richtungen entstehen am Freitag weitere Triebschneeansammlungen. Diese sind meist klein und teilweise störanfällig. Neu- und Triebschnee der letzten Tage sind stellenweise schlecht mit dem Altschnee verbunden.
In der Altschneedecke sind vereinzelt störanfällige Schwachschichten vorhanden, besonders an steilen, wenig befahrenen Schattenhängen.

Tendenz

Am Freitag ist es teilweise sonnig. Bis Samstag bläst der Wind verbreitet mäßig bis stark. Die Lawinengefahr steigt innerhalb der Gefahrenstufe an.