Lawinen.report

Freitag, 26. Dezember 2025

Veröffentlicht am 25.12.2025, 17:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2600m


Frischer Triebschnee ist die Hauptgefahr.

Mit Neuschnee und starkem Wind aus östlichen Richtungen entstanden am Mittwoch in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten Triebschneeansammlungen. Diese können teilweise schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, sind aber meist klein. Vorsicht vor allem an Schattenhängen oberhalb der Waldgrenze in den Hauptniederschlagsgebieten. Lawinen können vereinzelt in tiefe Schichten durchreißen und mittlere Größe erreichen, besonders in der Höhe.

Lawinen können vereinzelt im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen liegen vor allem an extrem steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2600 m.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

Am Mittwoch fielen gebietsweise bis zu 15 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Wind bläst mäßig. Die frischen Triebschneeansammlungen liegen an windgeschützten Schattenhängen auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Die Altschneedecke ist kleinräumig sehr unterschiedlich.

Tendenz

Die Bedingungen begünstigen eine allmähliche Stabilisierung der Triebschneeansammlungen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr.

Lawinen können vereinzelt ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an sehr steilen Schattenhängen in der Höhe. Lawinen sind klein.
In den Sextner Dolomiten, entlang der Grenze zu Österreich und entlang der Grenze zum Veneto ist die Lawinengefahr etwas höher.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Am Mittwoch fiel etwas Schnee. Neu- und Triebschnee liegen teilweise auf weichen Schichten. Die frischen Triebschneeansammlungen sind vereinzelt störanfällig.

Es liegt nur wenig Schnee.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

2600m
Lawinenproblem
Altschnee
2600m


Triebschnee und schwachen Altschnee beachten.

Die nicht mehr ganz frischen Triebschneeansammlungen vom Mittwoch sind vor allem an steilen Schattenhängen teils störanfällig. Vorsicht in Kammlagen, Rinnen und Mulden in der Höhe.

Lawinen können vereinzelt im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen liegen vor allem an extrem steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2600 m. Lawinen sind meist klein.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht

Am Mittwoch entstanden teilweise eher kleine Triebschneeansammlungen.

Schattenhänge oberhalb von rund 2600 m: Im unteren Teil der Schneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.

Unterhalb von rund 2600 m: Die Schneedecke ist weitgehend stabil. Es liegt an Südhängen kaum Schnee.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen weniger Schnee als üblich.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr.