Lawinen.report

Freitag, 9. Jänner 2026

Veröffentlicht am 09.01.2026, 08:32:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Abseits gesicherter Pisten heikle Lawinensituation.

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können an allen Expositionen sehr leicht ausgelöst werden. Lawinen sind meist mittelgroß. Die Gefahrenstellen sind zahlreich und auch für Geübte kaum zu erkennen. Sie liegen oberhalb der Waldgrenze. Vorsicht vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

Der Wind bläst stark. Es fielen 15 bis 25 cm Schnee, lokal auch mehr.

Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke.
Steile Nordhänge: Die Altschneedecke ist sehr schwach, mit einer lockeren Oberfläche aus Oberflächenreif und kantig aufgebauten Kristallen.
Steile Ost-, Süd- und Westhänge: Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Die Lawinengefahr steigt innerhalb der Gefahrenstufe an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Abseits gesicherter Pisten teils heikle Lawinensituation.

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können an allen Expositionen sehr leicht ausgelöst werden. Lawinen sind meist klein. Die Gefahrenstellen sind zahlreich und auch für Geübte kaum zu erkennen. Sie liegen oberhalb der Waldgrenze. Vorsicht vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

Der Wind bläst stark. In den letzten zwei Tagen fielen 10 bis 15 cm Schnee.

Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke.
Steile Nordhänge: Die Altschneedecke ist sehr schwach, mit einer lockeren Oberfläche aus Oberflächenreif und kantig aufgebauten Kristallen.
Steile Ost-, Süd- und Westhänge: Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Die Lawinengefahr steigt innerhalb der Gefahrenstufe an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

An allen Expositionen entstanden heikle Triebschneeansammlungen. Dies besonders in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind eher selten und für Geübte gut zu erkennen. Die Triebschneeansammlungen können oberhalb von rund 2000 m teils leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an den Randbereichen.
Lawinen können vereinzelt im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Lawinen sind sehr vereinzelt mittelgroß.
Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.7: schneearm neben schneereich

Es fiel vor allem im Norden und im Westen wenig Schnee. Die störanfälligen Triebschneeansammlungen liegen vor allem an Schattenhängen in der Höhe auf weichen Schichten. Die Triebschneeansammlungen sind schlecht mit dem Altschnee verbunden.
Im unteren Teil der Altschneedecke sind vor allem an windgeschützten Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.
Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich.
Verbreitet liegt wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen. Es fällt vor allem im Norden etwas Schnee.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Anstieg der Lawinengefahr mit Neuschnee und starkem Wind. Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

Mit Neuschnee und starkem Wind wachsen die zuvor kleinen Triebschneeansammlungen im Tagesverlauf an. Die frischen Triebschneeansammlungen können von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200 m sowie an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Lawinen können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und mittlere Größe erreichen. Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Es fielen 5 bis 15 cm Schnee. Der starke Wind verfrachtet den Neuschnee intensiv.

Die Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee kritisch beurteilen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Die frischen Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

Etwas Neuschnee und die mit dem starken Nordwestwind entstehenden, meist kleinen Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Diese sind teilweise leicht auslösbar.

Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Südost oberhalb der Waldgrenze. Vorsicht vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden.
Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Der Wind bläst stark. Seit gestern fielen bis zu 15 cm Schnee.

Frische und ältere Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.


Gefahrenstufe



Triebschnee - Sehr vereinzelte Gefahrenstellen liegen an steilen Schattenhängen in der Höhe.

Vorsicht in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Lawinen sind meist nur klein. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Die störanfälligen Triebschneeansammlungen liegen vor allem an Schattenhängen in der Höhe auf weichen Schichten. Die Triebschneeansammlungen sind schlecht mit dem Altschnee verbunden.
Im unteren Teil der Altschneedecke sind vor allem an windgeschützten Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.
Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich.
Verbreitet liegt wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Die frischen Triebschneeansammlungen sind meist nur klein aber störanfällig.

Die frischen Triebschneeansammlungen können besonders an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Vorsicht in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen sind meist nur klein. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Es fiel etwas Schnee. Der Wind bläst stark.
Die Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe auf ungünstigen Schichten.

Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee ist die Hauptgefahr.