Lawinen.report

Dienstag, 13. Jänner 2026

Veröffentlicht am 12.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Sie können leicht ausgelöst werden.

Die frischen Triebschneeansammlungen können von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden.

Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb der Waldgrenze sowie an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Lawinen sind oft eher klein. Sie können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und mittlere Größe erreichen.
Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich, besonders in der Höhe.
Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. In den an die Gefahrenstufe 3, "erheblich" angrenzenden Gebieten sind die Gefahrenstellen häufiger und größer.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

In den letzten Tagen fielen bis zu 30 cm Schnee. Mit teils starkem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an.

Die frischen Triebschneeansammlungen überlagern v.a. an steilen Schattenhängen eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht miteinander verbunden.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee kritisch beurteilen. Allmählicher Rückgang der Lawinengefahr mit der Erwärmung.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Frischen Triebschnee vorsichtig beurteilen.

Die frischen Triebschneeansammlungen können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.

Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb der Waldgrenze sowie an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m.
Lawinen sind meist klein. Sie können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und teils mittlere Größe erreichen. Vorsicht vor allem an Felswandfüßen und hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. In der Höhe sind die Gefahrenstellen häufiger und größer.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

Mit teils starkem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen etwas an.

Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen überlagern v.a. an steilen Schattenhängen eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht miteinander verbunden.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee vorsichtig beurteilen. Weiterer Rückgang der Lawinengefahr mit der Erwärmung.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Triebschnee beachten.

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen können besonders an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.
Vorsicht in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen sind meist nur klein.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

Der teilweise starke Wind verfrachtet den Schnee.
Die Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe auf ungünstigen Schichten.

Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee beachten.