Lawinen.report

Samstag, 17. Jänner 2026

Veröffentlicht am 16.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Abseits gesicherter Pisten heikle Lawinensituation.

Lawinen können verbreitet leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen an allen Expositionen oberhalb von rund 2000 m. Die Gefahrenstellen sind zahlreich. Diese Stellen sind überschneit und damit auch für Geübte kaum zu erkennen. Die Lawinen sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie an Triebschneehängen.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich.

Erfahrung und Zurückhaltung sind wichtig.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind schlecht mit dem Altschnee verbunden.

Tendenz

Kaum Rückgang der Lawinengefahr. Lawinen können weiterhin schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Gebietsweise noch heikle Lawinensituation.

Die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen können schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 m. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in Kammlagen.

Lawinen können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und recht groß werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Fernauslösungen sind möglich.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Gebietsweise noch heikle Lawinensituation.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Triebschneeansammlungen können weiterhin ausgelöst werden.

Die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 m. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch an steilen Südhängen oberhalb von rund 2400 m. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee.

Lawinen können vor allem in schattigen, windgeschützten Lagen den schwachen Altschnee mitreißen und mittlere Größe erreichen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

Die Triebschneeansammlungen sind für Geübte gut erkennbar aber störanfällig. Sie verbinden sich nur langsam mit dem Altschnee. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Steile Südhänge unterhalb von rund 2400 m: Der obere Teil der Schneedecke ist recht homogen, mit einer Schmelzharschkruste an der Oberfläche.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee kritisch beurteilen.


Gefahrenstufe

2400m
Lawinenproblem
Triebschnee
2400m


Triebschneeansammlungen können teilweise ausgelöst werden.

Die Triebschneeansammlungen können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.

Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400 m sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Solche Gefahrenstellen sind für Geübte gut zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.
Lawinen sind vereinzelt mittelgroß.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Die Triebschneeansammlungen sind meist eher klein aber störanfällig. Sie verbinden sich nur langsam mit dem Altschnee. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Die Gefahrenstellen liegen vor allem im Steilgelände in der Höhe. Triebschnee meiden.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m


Triebschnee beachten.

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen können leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2000 m. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in Kammlagen. Solche Gefahrenstellen sind gut zu erkennen. In der Höhe sind solche Gefahrenstellen häufiger und größer. Dort sind die Lawinen teilweise mittelgroß.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden. Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

Die Triebschneeansammlungen verbinden sich nur langsam mit dem Altschnee. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Steile Südhänge: Mit milden Temperaturen und Sonneneinstrahlung bildete sich eine Oberflächenkruste.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Triebschnee meiden.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Triebschnee kritisch beurteilen.

Die Triebschneeansammlungen können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 m sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Solche Gefahrenstellen sind für Geübte gut zu erkennen. Lawinen sind vereinzelt mittelgroß. Wummgeräusche können auf die Gefahr hinweisen.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

Die Triebschneeansammlungen sind meist eher klein aber störanfällig. Sie verbinden sich nur langsam mit dem Altschnee. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Die Gefahrenstellen liegen vor allem im Steilgelände oberhalb von rund 2200 m. Triebschnee meiden.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Einzelne Gefahrenstellen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m. Triebschnee beachten.

Triebschneeansammlungen können vereinzelt ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an sehr steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden oberhalb von rund 2200 m. Lawinen sind meist klein.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Die Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe auf ungünstigen Schichten. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr.