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Donnerstag, 29. Jänner 2026

Veröffentlicht am 29.01.2026, 09:49:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze


Spontane Lawinen sind möglich.

Verbreitet gefährliche Lawinensituation. Die Gefährdung bezieht sich hauptsächlich auf alpines Schneesportgelände.

Der Neuschnee und die während dem Schneefall entstehenden Triebschneeansammlungen werden an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze auf eine schwache Altschneedecke abgelagert. Dies vereinzelt auch an Südhängen in der Höhe. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden. Dies bereits mit kleiner Belastung. Lawinen sind vereinzelt groß. Dies vor allem oberhalb der Waldgrenze.

Die spontane Lawinenaktivität nimmt mit dem Einsetzen der Schneefälle zu. Fernauslösungen sind möglich. Die Gefahrenstellen sind weit verbreitet und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu.

Die Gefährdung bezieht sich hauptsächlich auf alpines Schneesportgelände.

Große Vorsicht und Zurückhaltung sind nötig.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

In den letzten Tagen fielen gebietsweise 60 cm Schnee. Es fallen 30 cm Schnee, lokal auch mehr.

Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut und schwach. Dies besonders in schattigen, windgeschützten Lagen.

Tendenz

Die Gefahr von spontanen Lawinen nimmt ab. Lawinen können weiterhin sehr leicht ausgelöst werden und vereinzelt groß werden.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m


Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht.

Der Neuschnee und die Triebschneeansammlungen überlagern an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m eine schwache Altschneedecke. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden. Dies bereits durch einzelne Wintersportler. Lawinen sind meist mittelgroß.

Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Die Gefahrenstellen sind überschneit und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

Es fallen 10 cm Schnee, lokal auch mehr.

Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Sie sind schlecht mit dem Altschnee verbunden. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut und schwach.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich.

Tendenz

Neu- und Triebschnee können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Heikle Lawinensituation.

Der Neuschnee und die während dem Schneefall entstehenden Triebschneeansammlungen werden an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze auf eine schwache Altschneedecke abgelagert. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden. Dies bereits mit kleiner Belastung. Lawinen sind meist mittelgroß. Fernauslösungen sind möglich.

Die Gefahrenstellen sind weit verbreitet und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch im Bereich der Waldgrenze. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.

Vorsicht und Zurückhaltung sind nötig.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

In den letzten Tagen fielen gebietsweise 40 cm Schnee. Es fallen oberhalb von rund 1500 m gebietsweise 20 cm Schnee, lokal auch mehr.

Neu- und Triebschnee überlagern oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut und schwach. Dies besonders in schattigen, windgeschützten Lagen.

Tendenz

Vorsicht und Zurückhaltung sind nötig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Triebschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.

Der Neuschnee und die während dem Schneefall entstehenden Triebschneeansammlungen werden an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze auf eine schwache Altschneedecke abgelagert. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden. Dies bereits durch einzelne Wintersportler. Lawinen sind vereinzelt mittelgroß.

Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Die Gefahrenstellen sind teils überschneit. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

Es fallen gebietsweise bis zu 10 cm Schnee, lokal auch mehr.

Neu- und Triebschnee überlagern oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut und schwach. Dies besonders in schattigen, windgeschützten Lagen.

Tendenz

Neu- und Triebschnee bleiben störanfällig.